Wir bremsen auch für Buschhühner

Montag, 09.11.2009

Nein, wir meinen nicht besonders stark behaarte einheimische Frauen sondern die wirklichen Buschhühner, welche stundenlang am Straßenrand warten müssen, um dann vor dem einzigen Auto weit und breit noch schnell die Seite zu wechseln. Vielleicht hat Steffen auch an jenem schicksalhaften Morgen, da er auf Eines trat, den Zorn eines Chasing Chickens heraufbeschworen. Dieses gefürchtete australische Verfolgerhuhn lauert uns nicht nur an Straßen auf, sondern auch jeden morgen vor unserem Camper. Auf verschlungenen Pfaden kürzt es scheinbar immer wieder ab, um uns aufs Neue zu überraschen und unsere Bremsen an Belastungsgrenzen zu bringen. Vielleicht gibt es auch einfach tausende davon, wir glauben aber an die alte Sage und opfern ihm Reis zur Besänftigung. Ansonsten jagten wir 500 Km über staubige Pisten um im Pub von Mount Molloy den Mauerfall bei reichlich Bier zu feiern. Ohne diesen Tag säßen wir jetzt eher im Kaukasus als in Australien.

. VerfolgerhuhnBramwel Junction Roadhouseunendliche WeitenArcher Roadhouse20 Jahre Mauerfall

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Wer seine Urlaube bislang der Balkonpflege oder dem Souvenirwahn seiner Frau gewidmet hat, kann an dieser Stelle aufatmen und sich für kurze Zeit in die letzte Domäne männlicher Freiheit zurückziehen: Dem Kopfkino.
Ein kurzweiliger Reisebericht mit viel Gefahr, wenig Körperpflege und endlosen Weiten, von Steffen, Andi, Sven und Holger aus Berlin.

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