Requiem- Der Tod kommt krass

Donnerstag, 05.11.2009

SavanneRoadtrainTermitenCampingplatzChilli Beach

Wir sind traumatisiert, niemand möchte so etwas miterleben. 2000 € kleben einfach am Reifen eines Roadtrains. Konnte der dumme Vogel nicht etwas schneller laufen oder es gar mit fliegen versuchen? Ein letzter ungläubiger Blick auf die Reste des Gelbhaubenkakadus und wir setzen unseren Weg fort, Chilli Beach ist unser Ziel. Vorbei an zahlreichen Buschbränden folgen wir dem endlosen Verlauf der roten Straße. Die Fahrt lohnt sich, der Zeltplatz liegt direkt an einem Strand, den kein Türposter hätte besser treffen können. So verlockend das Wasser auch ist, wir wollen nicht den „Kakadu machen(1)" und bleiben an Land. Stingerquallen, Salzwasserkrokodile und kopolierende Seesterne sind uns zu viel. Wir schießen noch ein Paar Poserfotos fürs Facebookprofil und schließen den Tag mit den letzten Rumvorräten.

1. Einen „Kakadu machen": Neudeutsch für der Tod kommt krass

 ChiliChill CampSeesternStrandChilli Beach

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Wer seine Urlaube bislang der Balkonpflege oder dem Souvenirwahn seiner Frau gewidmet hat, kann an dieser Stelle aufatmen und sich für kurze Zeit in die letzte Domäne männlicher Freiheit zurückziehen: Dem Kopfkino.
Ein kurzweiliger Reisebericht mit viel Gefahr, wenig Körperpflege und endlosen Weiten, von Steffen, Andi, Sven und Holger aus Berlin.

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