Rafting

Montag, 16.11.2009

Eigentlich müssten wir den Urlaub an dieser Stelle abbrechen. Man sollte ja immer dann aufhören, wenn es am besten ist. UND BESSER ALS HEUTE GEHT'S NUN MAL NICHT!!! Wir waren 5 Stunden raften auf dem Tully-River. Die höchste Schwierigkeitsstufe für Nicht-Profis und bereits zahlreiche Todesfälle. Mehr Gründe brauchen wir nicht um mitzumachen. Zudem hatten wir den besten Wasserstand, konnten von ganz oben starten und das komplette Programm genießen. 20 Km quer durch den Dschungel, Wasserfälle mit Ausstiegsgarantie, Überschläge mit dem Boot, raften durch Stromschnellen ohne Boot, Springen von 5 Meter Klippen, hängen bleiben auf Felsen, Absaufen unterm Boot und kotzende Japaner im anderen Boot. Wir sind aus dem Lachen nicht mehr raus gekommen. Selbst die Raftführer schienen von unserer Truppe, ergänzt durch zwei taffe Amerikanerinnen, begeistert und tauschten untereinander um ein Paar extra Manöver einzubauen. Das noch zu toppen wird sicher schwer werden, aber es liegt ja noch Einiges vor uns.

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Wer seine Urlaube bislang der Balkonpflege oder dem Souvenirwahn seiner Frau gewidmet hat, kann an dieser Stelle aufatmen und sich für kurze Zeit in die letzte Domäne männlicher Freiheit zurückziehen: Dem Kopfkino.
Ein kurzweiliger Reisebericht mit viel Gefahr, wenig Körperpflege und endlosen Weiten, von Steffen, Andi, Sven und Holger aus Berlin.

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