Fraser Island

Sonntag, 29.11.2009

festgefahren MonsterbusDingozaun am HotelWanderweg

Lange haben wir hin und her überlegt, sind letztlich aber doch dem Rat des Lonley Planet gefolgt und haben eine geführte Tour über zwei Tage nach Fraser Island gebucht. Nach allem wollten wir unser Glück auch nicht über strapazieren, indem wir einen Jeep leihen und uns den Tücken einer nur aus Sand bestehenden Insel stellen. Rückblickend betrachtet war diese Entscheidung genau richtig, denn schon auf den ersten Metern steckten mehr Tourikarren fest als auf der A 9 zum Wintereinbruch. Es muss doch einfach nur frustrierend sein, off-road mit seinem 5 Liter 4WD Jeep von einem überholenden Bus zur Seite gehupt zu werden, denn im ganzen Gegensatz zum Berliner Stadtverkehr dominieren hier die wuchtigen Allradmonster klar das Geschehen. Wir sausen direkt am Strand entlang und erreichen Lake Wabby. Um an den smaragdgrünen See, am Fuße einer riesigen Sanddüne, inmitten eines bewaldeten Tales zu gelangen, müssen wir einen einstündigen Gewaltmarsch durch sandige Wanderpfade absolvieren. Die erhoffte Verdichtung der Sandwege durch über gewichtige Touristinnen entsprach leider nicht unseren Berechnungen, der Badespaß dafür umso mehr. Danach geht's zum heiligen Wanggoolba Creek, der sich an einem traumhaften Dschungelpfad entlang schlängelt und dessen Sand-gefiltertes Wasser klarer und sauberer ist als alles was wir je getrunken haben. Wir übernachten im Eurong Beach Resort und nutzen noch ausgiebig die Happy Hour und Jukebox der Beachbar.

Dschungelstraßen Wanggoolba CreekLake WabbyBadefreuden im Wald

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Wer seine Urlaube bislang der Balkonpflege oder dem Souvenirwahn seiner Frau gewidmet hat, kann an dieser Stelle aufatmen und sich für kurze Zeit in die letzte Domäne männlicher Freiheit zurückziehen: Dem Kopfkino.
Ein kurzweiliger Reisebericht mit viel Gefahr, wenig Körperpflege und endlosen Weiten, von Steffen, Andi, Sven und Holger aus Berlin.

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